
Die Katzenstämme Wir sind Stammkatzen, loyal, mutig und frei! |
Jahreszeit: Zeit des befreiten Wassers, Wetter: sonnig und warm, sehr angenehm...das RPG ist eröffnet! *Style in Bearbeitung!* |
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| | Auch Traum pinselt fleißig xD | |
| | Autor | Nachricht |
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Traum Traum der von schnellem Puma geträumt wird

Anzahl der Beiträge: 29 Anmeldedatum: 08.10.11 Alter: 13
 | Thema: Auch Traum pinselt fleißig xD Sa Okt 22, 2011 12:28 pm | |
| Hi, ich schreibe auch Geschichten  Meistens Kurzgeschichten, obwohl ich auch an einer längeren rumkritzele xD Hier mal ein Vorgeschmack. Eigentlich sollte es eine Kurzgeschichte sein, aber ich habe doch weitergeschrieben. Das ist der Prolog: | Verlorene Hoffnung: | | | Unbehagen beschlich Lichtgesang, als sie auf den See blickte. Spiegelglatt lag er da und ein paar Eisschollen schwammen friedlich darauf herum. Die Vögel zwitscherten, als wäre der vergangene Kampf nie geschehen. Obwohl die Erde noch nicht einmal von dem Blut getrocknet war, hatte die Natur schon die vielen Tode vergessen. Panik ergriff die junge Kriegerin, als sie an die Schlacht des NebelClans dachte... blutige Katzen, die um ihren letzten Atemzug rangen... gnadenlose Krallen, die das nächstbeste Fell zerfetzten... und zuletzt das Wehklagen ihrer Clanmitglieder. Lichtgesang und eine Pfote voll anderer Katzen hatten als einziges überlebt. Dafür hasste sie den WolkenClan. Nur weil er nach vielen Blattwechseln von einem fremden Kater wieder aufgebaut worden war, war das noch lange kein Grund, zu vergessen, wie sich die Katzen unzählige Monde davor bemüht hatten, ein neues Heim zu finden. Doch der WolkenClan hatte dem NebelClan keinen Unterschlupf gewährt, als dieser noch auf der Suche war und ihn dem kalten Wind ausgesetzt. Ihre Herzen mussten aus Eis bestehen. Doch damit nicht genug. Der arrogante WolkenClan hatte den vertriebenen Katzen nicht ein Quäntchen seines Territoriums abgegeben, obwohl sie alle am verhungern waren. Viele waren gestorben, auch Lichtgesangs Schwester. Eine Weile hatte der andere Clan wirklich Ruhe gegeben und Hoffnung hatte sich im NebelClan ausgebreitet. Die Katzen fanden einen Lagerplatz und erholten sich weitgehend. Doch dann griff der WolkenClan an. Fast alle Katzen waren in der Schlacht gestorben. Scharfstern, der derzeitige Anführer, hatte bestimmt die Hälfte des Clans ausgelöscht, dabei hatte er nicht einmal neun Leben! Der Kater hatte Blattstern verschleppt und sie neunmal verhungern lassen und so getan, als wäre er Anführer des WolkenClans geworden. Allerdings hatte Lichtgesang ihn in den letzten Monden gut beobachtet und wusste, wie es in Wirklichkeit abgelaufen war. Aber sie hatte nichts tun können und war hilflos wie ein Junges. Hass breitete sich in ihrer Brust aus. Die sieben Katzen, vier Krieger, eine Königin mit zwei Jungen, waren inzwischen weit gezogen und an diesem See angekommen. Doch es bestand keine Hoffnung, zu überleben, keine Hoffnung, jemals wieder glücklich zu sein. Verloren. Es war alles verloren. Dieser Gedanke breitete sich in Lichtgesangs Kopf aus. Sie hatten nicht genug Kraft, um ein Territorium zu erkämpfen. Sie hatten keinen Anführer, nicht einmal einen Heiler, der die stark Verletzten behandelte. Sie würden alle sterben. Lichtgesang jaulte ihre Wut und ihre Verzweiflung in den Himmel hinauf. Sie hatte keine Chance. Wie in Zeitlupe sammelte sie ihre Kraft und sprang. In der Luft fühlte sie sich plötzlich so leicht und unbeschwert, dass sie schon fast gelacht hätte. Doch dann tauchte sie in das eiskalte Wasser ein und die kalten Wellen schlugen über ihr zu. Lichtgesangs dickes Fell schützte sie vor der Kälte, sog sich aber voll. Wie ein Stein fiel die verzweifelte Kätzin auf den Seegrund. Doch sie wehrte sich nicht. Sie konnte sich nicht wehren. Die Verlockung war zu groß. Wenn sie einmal der Kaltblütigkeit der realen Welt entflohen war, standen ihr so viele Möglichkeiten bevor: Sie konnte ihre verstorbenen Clankameraden wieder sehen, jeden Tag jagen und einfach nur die Sonne genießen. Sie konnte einfach alles tun... Langsam wurde es schwarz vor Lichtgesangs Augen und sie freute sich fast schon. Mit einem letzten Stich der Trauer, dass sie es nicht geschafft hatte, ihren Clan zu versorgen, glitt sie hinweg ins Nichts. |
Ich hoffe, sie gefällt euch  glg Traum |
|  | | Laub Laub das von den Bäumen fällt

Anzahl der Beiträge: 36 Anmeldedatum: 17.10.11
 | Thema: Re: Auch Traum pinselt fleißig xD Do Jan 05, 2012 7:20 pm | |
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|  | | Schimmer Schimmer der von Sonne ausgelöst wird

Anzahl der Beiträge: 20 Anmeldedatum: 02.01.12
 | Thema: Re: Auch Traum pinselt fleißig xD Do Jan 05, 2012 7:29 pm | |
| Ich find sie auch cool. Irgendwie mag ich das tragische daran sehr^^ |
|  | | Traum Traum der von schnellem Puma geträumt wird

Anzahl der Beiträge: 29 Anmeldedatum: 08.10.11 Alter: 13
 | Thema: Re: Auch Traum pinselt fleißig xD Mi Feb 15, 2012 1:59 pm | |
| Danke  Ja, ich habe auch einen Hang zum Traurigen... Hier ist noch eine Kurzgeschichte: | Tränen im Mondlicht: | | | Der Mond schien hell auf den Boden. Seine Scheibe war perfekt rund und ich konnte die kleinen Krater schon von der Wiese hinter unserem Haus erkennen. Als ich laut aufseufzte, bildete sich eine weiße Wolke vor meinem Gesicht. Hinter mir hörte Ich Schritte. Schatten huschten über den Boden, als ein kleiner Vogelschwarm aufgescheucht wurde. Ohne mich umzudrehen wusste ich, wer es war. "Ist es dir nicht kalt?", fragte die ruhige Stimme meiner Schwester. "Nein", murmelte ich leise. Die Kälte die vom Schnee ausging, hatte mich bereits gefühllos gemacht. Mein ganzes Leben hatte mich gefühllos gemacht. "Trotzdem sollten wir reingehen. Deine Lippen sind ganz blau", beharrte sie. Wut ballte sich in meinem Bauch zusammen. Ich konnte über mein eigenes Leben bestimmen! "Es war doch alles nur deine schuld!", zischte ich wütend. Meine Existenz war ruiniert. Alles war nur ihre Schuld. Zu meiner Überraschung hörte ich ein Geräusch, das ich nicht kannte. Als ich mich umdrehte, traten Tränen aus den Augen meiner Schwester. Sie schimmerten im Mondlicht hell auf ihrem Gesicht. Mit erstickter Stimme meinte sie: "Ich konnte nicht anders! Es ist einfach passiert! Ging alles so schnell! Und ehe ich mich versah..." Ich war froh, dass sie die Worte nicht aussprach. Dennoch hingen sie in der Luft und ich konnte sie fast hören, als der Wind mir um die Ohren strich: Waren sie tot... Wieder kämpfte ich gegen die Tränen an, verlor meine schwer errungene Fassung. Doch meine Schwester packte mein Gesicht mit zwei kalten Händen und sah mir in die Augen. Ihre nassen Wangen schimmerten im Licht und sie sah wunderschön aus. "Lass es raus. Wofür hast du Tränen, wenn du sich nicht weinen kannst?", fragte sie mich. Schluchzend gab ich auf und rief: "Weil ich nicht aufhören kann! Sie sind weg! Versteh das doch!" Meine Worte wurden von dem Tränenstrom erstickt, der mir wie ein kleiner Wasserfall über die Wangen rann und von meinem Kinn tropfte. Dann tat meine Schwester etwas, was ich als letztes erwartet hatte. Im Mondschein war mir klar geworden, dass sie mich schlagen und anschreien würde, weil ich die ganze Schuld auf mir hatte. Ich war diejenige, die den gefälschten Brief so ausgelegt hatte, damit ihn Papa finden konnte. Ich war diejenige, die Mama die Bremsen ihres Autos zerschnitten hatte. Doch meine Schwester umarmte mich. Liebevoll. Sanft. Zart. Vor Überraschung weitete ich meine Augen und verschluckte mich an meinen salzigen Tränen. "Gehen wir zurück ins Haus", murmelte sie leise und zog mich mit sich. Wir hinterließen Spuren im Schnee. Während wir den Weg zu unserem Haus ein letztes Mal beschritten, schaute ich in den Himmel. Dort lebten sie jetzt, meine Eltern. Da blitzte es zweimal auf. Sternschnuppen. Sie waren bei mir, das wusste ich. Und sie verziehen mir. Glücklich brachte ich ein Lächeln zustande, obwohl ich wusste, dass ich die Brücke, von der meine Eltern gestürzt waren, nie wieder betreten würde. |
glg Traum |
|  | | Falke Falke der vom Himmel stürzt

Anzahl der Beiträge: 73 Anmeldedatum: 08.10.11
 | Thema: Re: Auch Traum pinselt fleißig xD Mi Feb 15, 2012 5:56 pm | |
| wow, mir fehlen die Worte.. |
|  | | Traum Traum der von schnellem Puma geträumt wird

Anzahl der Beiträge: 29 Anmeldedatum: 08.10.11 Alter: 13
 | Thema: Re: Auch Traum pinselt fleißig xD Fr Feb 17, 2012 2:58 pm | |
| Hi, findest du es echt gut? Hier ist noch was: | Blick in die Zukunft: | | | Der Morgen würde bald dämmern. Aufgeregt sprang ich auf und leckte mein Brustfell. Die anderen drei Schüler schliefen noch, aber Tropenpfote war wahrscheinlich schon draußen. Mein Bruder wachte immer viel früher auf als ich, aber auch sein Mentor war ein Frühaufsteher. Der Tau lag noch auf den Grashalmen, die den Boden bedeckten, meine Pfoten wurden nass, als ich darüber stakste. Mein Mentor Apfelschweif war wahrscheinlich auch noch nicht wach. Um zu verhindern, dass mir langweilig wurde und ich in Ärger geriet, folgte ich dem Geruch von Tropenpfote aus dem Lager. Die Spur leitete mich zu dem steinernen Tal. In dieser großen Senke standen überall Felsblöcke herum und große Teile des Bodens waren aus Stein. Hier gab es viele Mäuse, aber auch Zweibeiner hielten sich hier ab und zu auf. Die eine Sache, die mich beunruhigte, war, dass ich Kaktusstachels Geruch nicht wahrnahm. Kurz vor dem Tal floss ein kleiner Bach. Der Bach war so klein, dass er im Winter von oben bis unten auch bei den wärmeren Temperaturen zufror und kaum Strömung hatte. Es geschah, als ich hineinblickte. Zuerst war da mein Spiegelbild. Das schwarze Fell mit den braunen Streifen war sehr vertraut. Aber die Augen waren seltsam, ein Geflecht aus goldenen Adern leuchtete mir entgegen. Meine Augen waren ganz normal bernsteinfarben mit einem Stich orange- oder golden konnte man es auch nennen. Aber ich hatte kaum Zeit, mich darüber zu wundern. Mein Spiegelbild wurde kurz schwarz, dann sah ich einen Boden aus Stein und auf dem Boden lag ein graues Fellbündel, umgeben von Blut… Erschrocken sprang ich zurück. Was hatte ich gerade gesehen? Verwirrt plumpste ich auf meinen Hintern und schüttelte meinen Kopf. Das war bestimmt nur Einbildung gewesen. Beunruhigt setzte ich meinen Weg fort zum steinernen Tal. Es waren nur noch ein paar Fuchslängen. „Tropenpfote“, rief ich fröhlich, als ich den Hang hinunter stürmte. Da riss ein Gefühl an mir, es riss mich zurück. Schnell ging ich in Deckung. Mein Instinkt war richtig gewesen. Vor meinen Augen sah ich eine Katze mit schwarz-weißem Fell. Ihre Pfoten waren rot und voller Blut. Der Boden unter mir schien zu schwanken und ich wollte aufschreien vor Wut und Trauer. Doch meine Glieder waren vor Schock erstarrt. Die Katze fauchte verächtlich und verschwand dann im Gebüsch auf der anderen Seite des Tals. Ein Windstoß brachte einen Geruch nach Fisch und Krähen zu mir. Angewidert verzog ich die Nase und erhob mich. Da lag er. Umgeben von Blut. Ein graues Fellbündel. „Tropenpfote!“, rief ich entsetzt und rannte zu meinem Bruder. Er war tot. Meine Pfoten waren taub, als ich versuchte, seine Wunde an seiner Kehle zu stillen. Es war jedoch zu spät. Nein, schrie ich in Gedanken, bekam jedoch keinen Laut heraus. Das durfte doch nicht sein! Ich konnte ihn nicht zurücklassen, aber ich musste zum Lager. Zärtlich flüsterte ich: „Ich bin gleich wieder da“ und leckte meinem Bruder schnell über das Ohr, dann rannte ich zum Lager. „Ich sah nur noch, wie eine schwarze Katze mit weißen Pfoten und einer weißen Schwanzspitze wegging. Die Pfoten waren blutig.“ „Wohin ist die Katze gegangen?“, fragte Blütenstern weiter. Unwohl legte ich mich auf meine Pfoten bevor ich mich wieder hinsetzte und antwortete: „In die Büsche. Entweder ist sie durch das Gebüsch unentdeckt in unser Territorium eingedrungen oder sie hat sogar dort ihren Bau. Neben ihm lag eine Maus. Vielleicht war die Katze wütend weil sie dachte, es wäre ihr Territorium.“ Es fiel mir schwer, die Worte in der richtigen Reihenfolge herauszubringen. Inzwischen lag Tropenpfote in der Lagermitte. Wir hatten ihn geholt und dort hingelegt. Es war so schlimm gewesen. |
glg Traum |
|  | | Schimmer Schimmer der von Sonne ausgelöst wird

Anzahl der Beiträge: 20 Anmeldedatum: 02.01.12
 | Thema: Re: Auch Traum pinselt fleißig xD Fr Feb 17, 2012 3:36 pm | |
| Ja, finde ich wirklich. Und Blick in die Zukunft finde ich auch cool^^ Nur war ich hier beim letzen Satz irgendwie stutzig.. weiß aber nicht genau wieso. |
|  | | Traum Traum der von schnellem Puma geträumt wird

Anzahl der Beiträge: 29 Anmeldedatum: 08.10.11 Alter: 13
 | Thema: Re: Auch Traum pinselt fleißig xD Sa Feb 18, 2012 1:11 pm | |
| Hi, cool  komisch, der letzte Satz... xD | 2.Kapitel "Blick in die Zukunft": | | | „Warum dürfen wir nicht mit?“ „Sah sie furchteinflößend aus?“ „Hatte sie lange Reißzähne?“ Genervt wandte ich mich ab. Die Jungen waren so beschäftigt, Fragen zu stellen, dass sie es nicht einmal merkten. Ihre Mutter war gegangen, um etwas zu trinken und ich war eine der letzten wenigen Katzen, die gerade im Lager waren, also musste ich auf die Kleinen aufpassen. Da bohrten sich kleine Krallen in meine Schulter. „HimmelsClanangriff!“, jaulte Apfeljunges plötzlich. Mit angelegten Ohren schüttelte ich ihn ab. Enttäuscht plumpste der kleine Kater auf den Boden und spielte mit seinem Bruder weiter. Uninteressiert beobachtete ich die beiden. Da roch ich den Geruch meines Heilers. Birkengesicht näherte sich mir von hinten. „So kannst du doch nicht mit den Jungen umgehen“, sagte er nachdenklich. „Das ist mir egal“, fauchte ich und setzte mich mürrisch hin. Seit Tropenpfotes Tod hatte sich so viel verändert. Die Mörderin meines Bruders hatte sich mit ein paar Katzen verbündet und blieb hartnäckig am Rande unseres Territoriums. Als hätten wir nicht genug Ärger, bestand der HimmelsClan auch noch darauf, die Leuchtlichtung zu erobern und wir mussten darauf aufpassen, dass die Lichtung mit den glänzenden Blüten für uns übrigblieb, im Moment sah eine Kampfpatrouille nach dem Rechten. Bei dem Gedanken daran fuhr ich wütend die Krallen in den Boden. „Ich weiß, es ist schwer für dich, aber du kannst es doch nicht an den Jungen auslassen“, redete der Heiler weiter. In meinem Herz entstand der sehnliche Wunsch, ihn eins überzuziehen. Doch ich verhakte meine Krallen im Boden und atmete ein paarmal tief durch. „Wenn du denkst, dass du es besser kannst, hüte doch selber die Jungen“, schnappte ich und stolzierte weg. Das war vor einem Mond. Die Sonne ging gerade unter, als ich über die Lichtung ging. Die Streunerin hatten wir letztendlich verjagt, aber es war wenig befriedigend gewesen, vor allem, weil ich die Kätzin nicht gesehen hatte. Die ganze Zeit über war ich mit einem weißen Kater beschäftigt gewesen, der mich fast besiegt hätte. Es war so peinlich gewesen, nicht einmal mit einem so schwachen Kater kämpfen zu können. Apfelschweif kam zu mir herüber. „Morgen treffen wir uns bei Sonnenhoch in der Leuchtlichtung“ Er wandte sich ab, bevor ich ihn fragen konnte, was wir dort machen sollten. Es war im Moment noch zu gefährlich, sich dorthin zu begeben. Entnervt schloss ich den Mund und ging weiter zum Frischbeutehaufen. Er war leer. Überrascht sah ich mich um. Die Krieger hatten eine Patrouille zu wenig ausgeschickt. Ohne ein Wort rannte ich aus dem Lager. Die Luft strich kühl um meine Ohren. Es wurde langsam Winter. Das fehlende Geraschel von Beute zwischen den Johannisbeer-Büschen ließ meine Ohren schmerzen. Dennoch öffnete ich den Mund und suchte nach Beutegerüchen. Dann hörte ich etwas Rascheln und entdeckte unter einem Busch eine Wühlmaus. Sofort ließ ich mich in die Jagdstellung fallen und schlich mich an, vorsichtig eine Pfote vor die andere setzend. Erwartungsvoll sprang ich ab und verfehlte die Beute. Die Maus quiekte erschrocken auf, als ich eine Schnurrhaarlänge neben ihr landete. Sie krabbelte los und leise folgte ich ihr. Überraschenderweise krabbelte sie nicht in den Schutz der Büsche, sondern zu einem Fleck, an dem zwei Bäume wuchsen. Ihre Wurzeln wuchsen hoch aus der Erde heraus, zweimal so hoch wie ich. Diesen Platz hatte ich noch nie gesehen, doch ich hielt nicht an und staunte sondern schlüpfte unter einer Wurzel durch, da ich schon sehr nahe an der Maus war. Schließlich sprang ich ein weiteres Mal und erwischte sie diesmal. Triumphierend tötete ich sie und schaute mich um. Mir wurde unheimlich. Da hörte ich das Tröpfeln von Wasser und folgte dem Geräusch. Schließlich entdeckte ich einen kleinen Teich. Das Wasser schwappte an die umliegenden Wurzeln als eine Wasserratte hindurch schwamm. An diesen Platz musste mich der SternenClan gebracht haben. Freudig sprang ich plätschernd in das Wasser und fing die Frischbeute. Das Wasser erzitterte, als ich den kleinen Körper herauszog. Ein Schimmer auf dem Wasser erregte meine Aufmerksamkeit. Das Wasser glättete sich, so sah ich mein Spiegelbild. Da leuchtete das goldene Geflecht in meinen Augen. Erschrocken wollte ich aufjaulen und wegspringen. Doch meine Pfoten waren im Boden verwachsen. Mit weit aufgerissenen Augen betrachtete ich die Bilder, die ich sah: Eine dunkle Wolke näherte sich dem Horizont, kurz darauf sah ich eine Kätzin, die sich in einem Schatten zusammenkauerte und Steine fielen nieder, dann war der Himmel plötzlich blau und Rauchwolken stiegen auf. Darauf sah ich mich selber mit vor Schock geweiteten Augen. Entsetzten stand in mein Gesicht geschrieben, doch hinter mir näherte sich eine schattige Gestalt mit funkelnden Zähnen. Das letzte Bild war das schrecklichste. Blut lief von den Bäumen und floss in der Mitte einer Lichtung zu einem See zusammen. In dem See lag eine Katze, die ich ebenfalls nicht erkennen konnte. Da bewegte sich ab Rand des Bildes etwas- graublaues Fell entfernte sich. |
Hier ist die Fortsetzung 
glg Traum |
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